Kulturrat NRW unterstützt Initiativen für kulturelle Freiheit und Vielfalt

Kunst und Kultur brauchen Freiheit. Wo rechtsextreme Kräfte diese Freiheit einschränken, gerät in Gefahr, was die Künste auszeichnet – ihre Fähigkeit zur kritischen Reflexion und Spieglung der Gesellschaft, der offene Diskurs und das Überwinden von (Denk-)Grenzen, ihre Mehrdeutigkeit. Der Ausgang der Wahlen in Sachsen-Anhalt zeigt uns: Die Gefahr ist real.

Der Kulturrat NRW ist für seine Mitglieder eine Plattform des Austauschs, für die Politik ein kritischer Begleiter und erhebt in der Gesellschaft eine starke Stimme für Kunst und Kultur. Deshalb unterstützen wir die Initiativen „Demokratie sowieso des Deutschen Musikrats und Kultur ist Vielfalt und Heimatder Kultur in Sachsen-Anhalt.

 

Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats: „Wenn demokratische Werte ins Wanken geraten, müssen wir als Musikleben Haltung zeigen. Demokratie lebt von Vielfalt – und Musik macht sie hör- und erlebbar. Mit ‚Demokratie sowieso!‘ laden wir alle ein, ein sichtbares Zeichen zu setzen: für Kulturelle Vielfalt, für die Freiheit der Kunst und für eine freie Kultur als Puls unserer offenen Gesellschaft.“

Weitere Infos zur Initiative „Demokratie sowieso“ finden Sie auf www.musikrat.de/sowieso

 

Aus dem Statement der Initiative Kultur ist Vielfalt und Heimat: „Kultur ist ein Raum demokratischer Auseinandersetzung. Die Freiheit der Kunst und Wissenschaft ist nicht verhandelbar. Sie schützt Widerspruch, macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und ermöglicht es, Macht zu hinterfragen. Wo Freiheit eingeschränkt wird, gerät auch die Demokratie in Gefahr. Wir verteidigen die Kunstfreiheit gegen politische Instrumentalisierung und gegen jede Form der Vereinnahmung.“

Das gesamte Statement sowie Infos zu Aktionen, Treffen und Kundgebungen finden Sie auf www.kulturvielfaltheimat.de

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